Keine Armut

Armut in allen ihren Formen und überall beenden

Weltweit leben über 700 Millionen Menschen in extremer Armut. Sie müssen mit weniger als 1.25 Dollar pro Tag auskommen.

Armut kennt keine Ländergrenzen: In reichen Ländern wachsen aktuell 30 Millionen Kinder in Armut auf. Armut bedeutet Hunger, einen eingeschränkten Zugang zur Bildung und häufig auch Diskriminierung und Ausgrenzung. Sie führt auch zu mangelnder Beteiligung an der Entscheidungsfindung.

Ziel 1 ist darauf ausgerichtet, extreme Armut bis 2030 gänzlich zu überwinden. Angestrebt wird eine wirtschaftliche Entwicklung, an der alle teilhaben. So sollen nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen und die Gleichheit gefördert werden.

Das Schweizerische Rote Kreuz engagiert sich in der Schweiz und in rund 30 Ländern auf der ganzen Welt. Seine Programme werden stets in Absprache mit den lokalen Gemeinschaften entwickelt. Nur so sind Programme möglich, die nachhaltig sind und den Bedürfnissen der Schwächsten optimal entsprechen.

Nachhaltigkeitsziel in Aktion

Unterstützung für ältere Menschen in Armenien

Dank dem Roten Kreuz erhält die behinderte Karine Khachatzyan Pflege zu Hause und Hilfe im Haushalt. © Remo Nägeli

Viele Armenier im Erwerbsalter sind gezwungen, im Ausland zu arbeiten, um ihre Familie zu ernähren. Zurück bleiben die älteren Menschen, auf sich alleine gestellt. Mit Unterstützung des SRK sorgt das Armenische Rote Kreuz für das Nötigste: Pflege und warme Mahlzeiten.

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Winterhilfe in Moldawien

Kaum ein Land in Europa verzeichnet eine so hohe Abwanderung wie Moldawien. Viele Berufstätige ziehen nach Westeuropa, um Arbeit zu suchen. Zurück bleiben alleinstehende ältere Menschen, die oft in grosser Armut leben und kein familiäres Netz haben. Hier setzt die Winterhilfe des SRK an.

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Unterstützung bei ungedeckten Gesundheitskosten

Viele Familien kommen nur knapp über die Runden. Ⓒ SRK-Prisma

Die Einzelhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes hilft Familien in einer finanziellen Notlage bei der Begleichung von Gesundheitskosten. Bei Arbeitslosigkeit, nach einer Scheidung oder bei einem zu knappen Einkommen müssen Familien und Einzelpersonen oft jeden Rappen zweimal umdrehen, um über die Runden zu kommen.

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Armutsblindheit

Moti Gharti ist Patientin im vom SRK gebauten Augenspital in Nepal Ⓒ Remo Nägeli

Weltweit sind die meisten Fälle von Blindheit auf Armut zurückzuführen. Wer Menschen Augenlicht schenkt, ermöglicht ihnen ein selbstbestimmtes Leben. Kinder können zur Schule gehen und erhalten Zugang zur Bildung.

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2 x Weihnachten in der Schweiz

«2 x Weihnachten» unterstützt seit 1997 armutsbetroffene Menschen. Jeweils ab dem 24. Dezember bis Mitte Januar werden dabei Hygieneartikel, lang haltbare Lebensmittel und Online-Pakete gesammelt. Danach wird die Ware von Freiwilligen sortiert und anschliessend in den Kantonen an bedürftige Menschen verteilt.

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