Coronavirus: Unser Engagement für die Bevölkerung

Das SRK ist in allen Kantonen mit angepasster Unterstützung präsent. Copyright; SKR, Remo Nägeli

Die Corona-Pandemie stürzte die Schweiz praktisch von einem Tag auf den anderen in die grösste Krise dieses Jahrhunderts. Dank seiner Erfahrung und seinem grossen Freiwilligennetzwerk konnte das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) die Bevölkerung unterstützen und die Behörden entlasten.

Ob Schutzmasken, Corona-Testzentrum, Besorgungsdienst für Risikopersonen oder Unterstützung für in finanzielle Not geratene Familien: Die Schweiz kann seit Beginn der Coronakrise auf das Engagement des SRK mit seinen Mitgliedorganisationen und seinen Tausenden von Freiwilligen zählen.

Innert kürzester Zeit passte das SRK seine Dienstleistungen an und reagierte mit zusätzlichen Angeboten auf die neuen Herausforderungen. So konnte es rasch jene Menschen unterstützen, die am dringendsten Hilfe benötigten. Als katastrophenerprobte und logistikstarke Organisation konnte das SRK auch dem Bund und den Kantonen in der Pandemiebekämpfung Unterstützung bieten.

Projekte zum Thema

Corona-Drive-in-Testzentrum in Bern

Da der Abstrich im Auto gemacht wird, kann das Risiko der Virusverbreitung reduziert werden. © SRK, Remo Nägeli

Das Corona-Drive-in-Testzentrum in Bern wurde anfangs April 2020 eröffnet, wenige Wochen nachdem der Bundesrat den Lockdown verordnet hatte

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Grosse Mobilisierung von Freiwilligen

Innert kürzester Zeit registrierten sich im Frühjahr 5000 Personen auf digitalem Weg, um Freiwilligeneinsätze für das Schweizerische Rote Kreuz zu leisten.

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Finanzielle Soforthilfe in der Krise

Das Schweizerische Rote Kreuz hilft seit April Menschen in der Schweiz, die sich wegen der Coronakrise für lebensnotwendige Ausgaben verschulden müssen. Sie erhalten nach einer Prüfung ihres Gesuchs unbürokratisch finanzielle Soforthilfe in der Höhe von maximal 1000 Franken pro Monat.

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Corona-Pandemie: Hilfe, die ankommt

Die Rotkreuz-Kantonalverbände sind in ihrer Region verankert und bestens vernetzt. Darum konnten sie in der Corona-Pandemie rasch reagieren. Sie konnten ihr bestehendes Angebot anpassen und weitere neue Dienstleistungen schaffen.

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Zugängliche Gesundheitsinformationen

Das Coronavirus zeigt, wie wichtig es ist, dass Gesundheitsinformationen die breite Bevölkerung erreichen. Über die Website migesplus.ch und die Medien der Migrationsbevölkerung sorgt das SRK dafür, dass die Informationen in mehreren Sprachen verbreitet werden.

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Unterstützung zur Stärkung der psychischen Gesundheit

Als Besuche nicht mehr möglich waren: Die Freiwilligen des Besuchs- und Begleitdienstes hielten den Kontakt mit Telefonanrufen aufrecht. Copyright: SRK, Remo Nägeli

Die Corona-Pandemie hat auch Einfluss auf die psychische Gesundheit der Menschen in der Schweiz. Mit einer verstärkten Kommunikation machte das SRK auf seine Unterstützungsangebote aufmerksam. Und ein spezielles Schutzkonzept bietet Gewähr, dass auch ältere Freiwillige nach dem ersten Lockdown im Frühling wieder Einsätze leisten konnten.

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Kostenloser Coop Lieferdienst

Im März 2020 baute das Schweizerische Rote Kreuz zusammen mit Coop innerhalb weniger Tage einen Lieferdienst für Risikogruppen auf. Freiwillige des Schweizerischen Roten Kreuzes übernahmen die Auslieferung.

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Rotkreuzdienst SRK unterstützt in der Krise

Zu den Tausenden von Armeeangehörigen, die im Jahr 2020 zur Bekämpfung des Coronavirus aufgeboten wurden, gehörten auch 90 Frauen des Rotkreuzdienstes (RKD). Als Teil der Sanitätstruppen bildeten sie Soldaten in der Pflege aus oder halfen mit, deren Einsätze in Spitälern zu koordinieren.

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