Corona-Pandemie: Hilfe, die ankommt

Die Rotkreuz-Kantonalverbände sind in ihrer Region verankert und bestens vernetzt. Darum konnten sie in der Corona-Pandemie rasch reagieren. Sie konnten ihr bestehendes Angebot anpassen und weitere neue Dienstleistungen schaffen.

Dank neuen, insbesondere jungen, Freiwilligen konnte der Rotkreuz-Fahrdienst aufrechterhalten werden. Der Fahrdienst ist eine unersetzliche Dienstleistung für verletzliche Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. So konnte sichergestellt werden, dass vor allem ältere oder chronisch kranke Menschen, ihre medizinischen Termine wahrnehmen konnten.

Auch die Rotkreuz-Kinderbetreuung zuhause hat in dieser Krise an Bedeutung gewonnen, insbesondere für die Betreuung von Kindern, deren Väter und Mütter im Gesundheitsdienst gebraucht wurden. In mehreren Kantonen hat das SRK Telefondienste eingerichtet, da in der Bevölkerung die Unsicherheit wegen Corona wuchs und unzählige Menschen aufgrund der Einschränkungen unter Einsamkeit litten.

In einzelnen Kantonen wurden bedarfsgerecht weitere Angebote geschaffen. Beispielsweise hat das Rote Kreuz im Aargau, Tessin und in Zürich digitale Mittel, insbesondere Laptops, für besonders benachteiligte Personen wie armutsbetroffene Menschen oder Asylsuchende bereitgestellt. So konnten diese zum Beispiel Sprachkurse weiterhin besuchen, einfach online.

In Fribourg konnten bedürftige Personen in Second-Hand-Kleiderländen gratis Kleider im Wert von 50 Franken pro Person beziehen.

Aufgrund der Schulschliessungen im Frühjahr 2020 boten viele Jugendrotkreuz-Gruppen ihre kostenlose Nachhilfe per Videokonferenz an. Das Angebot war so erfolgreich, dass es weitergeführt wird.

Weitere SRK-Projekte

Sichere Blutversorgung während der Pandemie

© Blutspende SRK Schweiz

Die Versorgung der Bevölkerung mit Blutprodukten war 2020 auch während der Covid-19-Pandemie stabil. Es war in der Schweiz jederzeit möglich, unter strengen Schutzmassnahmen Blut zu spenden. Die regionalen Blutspendezentren blieben geöffnet.

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Unterstützung zur Stärkung der psychischen Gesundheit

Als Besuche nicht mehr möglich waren: Die Freiwilligen des Besuchs- und Begleitdienstes hielten den Kontakt mit Telefonanrufen aufrecht. Copyright: SRK, Remo Nägeli

Die Corona-Pandemie hat auch Einfluss auf die psychische Gesundheit der Menschen in der Schweiz. Mit einer verstärkten Kommunikation machte das SRK auf seine Unterstützungsangebote aufmerksam. Und ein spezielles Schutzkonzept bietet Gewähr, dass auch ältere Freiwillige nach dem ersten Lockdown im Frühling wieder Einsätze leisten konnten.

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Beratung von betreuenden Angehörigen

Auf der im Oktober lancierten Website betreuen.redcross.ch finden Personen, die ältere, behinderte oder kranke Angehörige zuhause betreuen, Antworten auf ihre Fragen. Sie erhalten dort auch Informationen über Entlastungsangebote, wie jene der Rotkreuz-Kantonalverbände.

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Suche nach vermissten Personen

Der Suchdienst SRK steht allen in der Schweiz wohnhaften Personen offen, die ein Familienmitglied oder eine ihnen nahe stehende Person vermissen.

Der Suchdienst SRK bietet persönliche Beratung an, führt Nachforschungen durch und informiert regelmässig über den Stand der Erkenntnisse. Die Leistungen sind kostenlos.

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Bangladesch: Nothilfe angesichts von Coronavirus

Mitarbeitende des Roten Halbmondes von Bangladesch informieren die Familien in Cox’s Bazar über die Risiken im Zusammenhang mit dem Coronavirus.
© Roter Halbmond von Bangladesch

Das SRK unterstützt seine Schwestergesellschaft in Bangladesch bei der Bewältigung der Pandemie. Mit Unterstützung des Bundes leistete das SRK Nothilfe im Flüchtlingslager in Cox’s Bazar, in dem fast eine Million Menschen aus Myanmar auf engstem Raum leben.

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REDOG bietet Hundebetreuung an

Gleich vier Schützlinge betreute Lea Schmid. ©REDOG

Für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören und in Quarantäne zu Hause bleiben mussten, baute REDOG schweizweit eine Hundebetreuung auf.

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SLRG: Coronasommer – Prävention im Fokus

Die Corona-Pandemie gab der SLRG im Sommer 2020 Anlass zur Sorge: Da die Menschen nicht verreisen konnten, zog es sie umso mehr an die offenen Gewässer – dort, wo 90 Prozent der Unfälle geschehen. Mit der nationalen Kampagne «Coronasommer 2020» trat die SLRG dem Szenario entgegen.

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SMSV AULA Jugendlager trotzte Corona

2020 fand das AULA, das Jugendlager des Schweizerischen Militär-Sanitäts-Verband (SMSV), erstmals in der Lenk statt. Nebst dem Standortwechsel war für die Lagerleitung des AULA Corona eine zusätzliche Herausforderung. In kürzester Zeit wurde ein Schutzkonzept entwickelt und das entsprechende Schutzmaterial beschafft.

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Zugängliche Gesundheitsinformationen

Das Coronavirus zeigt, wie wichtig es ist, dass Gesundheitsinformationen die breite Bevölkerung erreichen. Über die Website migesplus.ch und die Medien der Migrationsbevölkerung sorgt das SRK dafür, dass die Informationen in mehreren Sprachen verbreitet werden.

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Corona-Drive-in-Testzentrum in Bern

Da der Abstrich im Auto gemacht wird, kann das Risiko der Virusverbreitung reduziert werden. © SRK, Remo Nägeli

Das Corona-Drive-in-Testzentrum in Bern wurde anfangs April 2020 eröffnet, wenige Wochen nachdem der Bundesrat den Lockdown verordnet hatte

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Hilfe für die Opfer des Syrien-Konflikts

Das SRK unterstützt Gesundheitszentren und hilft der Landbevölkerung, sich eine neue Lebensgrundlage aufzubauen. Zusätzlich zu seiner Nothilfe in Idlib setzt es weitere Mittel für die Menschen im Norden Syriens ein.

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Ohne betreuende Angehörige wäre vieles undenkbar

Damit betreuende Angehörige ihre Nächsten möglichst lange unter optimalen Bedingungen begleiten können, bietet das SRK wertvolle Unterstützung an. (c) SRK / Corbis, Dukas

Schweizweit leisten Angehörige 80 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit für die Betreuung und Pflege von nahestehenden Personen. Damit der anspruchsvolle Alltag gemeistert werden kann, bieten die Rotkreuz-Kantonalverbände eine breite Palette von Entlastungsdiensten an.

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Mit Blut und Blutstammzellen Leben retten

© Blutspende SRK Schweiz

Wer Blut oder Blutstammzellen spendet, hilft Leben zu retten. Blutspende SRK Schweiz sorgt dafür, dass die richtigen Spenden beim Patienten, bei der Patientin ankommen. Sowohl bei der Blut- als auch bei der Blutstammzellspende steht die Solidarität mit Mitmenschen im Zentrum.

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Die wichtigsten Dinge regeln – Vorsorgemappe

Heute für morgen sorgen: Mit der praktischen Vorsorgemappe SRK lassen sich die entscheidenden Fragen frühzeitig und selbstbestimmt klären. (c) Ruben Ung, SRK

Entscheidungen selber treffen, verantwortungsbewusst leben bis zuletzt: Uns allen ist das wichtig. Mit der neuen Vorsorgemappe SRK lässt sich der persönliche Wille festhalten. Zudem lässt sich bestimmen, wer entscheiden soll, falls man dazu nicht mehr selber in der Lage ist.

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REDOG: Nothilfe in Albanien

Im November 2019 erschütterte ein schweres Erdbeben die Westküste von Albanien. Der Schweizerische Verein für Such- und Rettungshunde REDOG entsandte eine Suchhunde-Equipe ins Katastrophengebiet, die während vier Tagen und auch nachts im Einsatz stand.

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Kinderbetreuung zu Hause – mehr als eine Notlösung

Die SRK-Kinderbetreuerinnen sind vertrauenswürdig und kümmern sich mit viel Einfühlungsvermögen um die Kinder. (c) SRK, Remo Nägeli

Kinderbetreuerinnen der Rotkreuz-Kantonalverbände springen ein, wenn Eltern eine schwierige Zeit durchmachen, sie selbst oder ihre Kinder krank sind. Die Dienstleistung bietet eine rasche, verlässliche Lösung, die das Wohlbefinden des Kindes ins Zentrum stellt.

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Unterstützung für Geflüchtete in der Schweiz

Zeichnen hilft, sich seiner Gefühle bewusst zu werden und ihnen Ausdruck zu verschaffen. (C) SRK / iStock (Symbolbild)

Fast die Hälfte aller geflüchteten Menschen leiden an Traumafolgeerkrankungen. Deshalb setzte sich das Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer SRK für die Früherkennung ein. Nun erhalten junge Geflüchtete von Anfang an psychosoziale Unterstützung.

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