Finanzielle Soforthilfe in der Krise

Das Schweizerische Rote Kreuz hilft seit April Menschen in der Schweiz, die sich wegen der Coronakrise für lebensnotwendige Ausgaben verschulden müssen. Sie erhalten nach einer Prüfung ihres Gesuchs unbürokratisch finanzielle Soforthilfe in der Höhe von maximal 1000 Franken pro Monat.

Das Schweizerische Rote Kreuz hilft seit April Menschen in der Schweiz, die sich wegen der Coronakrise für lebensnotwendige Ausgaben verschulden müssen. Sie erhalten nach einer Prüfung ihres Gesuchs unbürokratisch finanzielle Soforthilfe in der Höhe von maximal 1000 Franken pro Monat.

Dank Spenden der Glückskette und der Geschäftsstelle des SRK konnten die Rotkreuz-Kantonalverbände insgesamt 10 300 Gesuche bewilligen. Von April bis Dezember 2020 wurden so rund 14 4000 Menschen in 25 Kantonen unterstützt. Ein Gesuch einreichen können in der Schweiz lebende Personen, die darlegen können, dass sie offene Rechnungen für den Lebensunterhalt nicht bezahlen können und keinen Anspruch auf staatliche Hilfe haben.

Die Gesuchprüfung gemäss schweizweit geltenden Kriterien dauert im Schnitt zwei Wochen. Dabei werden Fragen genau geklärt und Nachweise verlangt. Die durchschnittliche Haushaltsgrösse der Gesuchstellenden lag bei 2,2 Personen. In den neun Monaten wurden mit der Soforthilfe 14 400 Personen unterstützt.

Die finanzielle Soforthilfe wurde am häufigsten zur Begleichung der Mietkosten eingesetzt oder für Gesundheitskosten wie Krankenkassenprämien und Behandlungskosten. Auch Lebensmittel wurden häufig mitfinanziert.

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