Rotkreuz-Kantonalverbände

Nach Vorbild der föderalistischen Struktur der Schweiz ist das SRK mit 24 Rotkreuz-Kantonalverbänden dezentral organisiert und in der ganzen Schweiz vertreten. Die 24 Rotkreuz-Kantonalverbände (RK-KV) stehen mit ihrer breiten Palette von Angeboten Menschen in schwierigen Lebenslagen bei, fördern die Gesundheit und die soziale Integration – je nach Bedarf des jeweiligen Kantons.

Für die Erfüllung ihrer Aufgaben können die RK-KV auf über 3440 Angestellte und 16 210 Freiwillige zählen. Bei den national bedeutsamen Themen und Dienstleistungen arbeiten sie eng zusammen.

Das Jahr 2020 war auch für die RK-KV stark durch die Corona-Pandemie geprägt. Einerseits ging es darum, die bestehenden Dienstleistungen für verletzliche Personen aufrechtzuerhalten, andererseits wurden auch neue Unterstützungsangebote für von der Pandemie stark betroffene Personen aufgebaut.

Die Nationale Konferenz der Rotkreuz-Kantonalverbände (KVK) verabschiedet die Strategie für die Zusammenarbeit der RK-KV untereinander und mit der Geschäftsstelle SRK; anschliessend wird die Strategie vom Rotkreuzrat genehmigt.
Die KVK wird durch den Ausschuss des Rotkreuzrates für die Belange der Rotkreuz-Kantonalverbände einberufen und geleitet. Der Ausschuss sorgt zudem für die Umsetzung der in der Nationalen Konferenz gefassten Beschlüsse sowie für den Informationsaustausch und die Kooperation zwischen den Rotkreuz-Kantonalverbänden und der Geschäftsstelle SRK.

Bei ihren Aufgaben werden diese Kooperationsgremien von der Konferenz der Geschäftsleitenden der RK-KV (KGL) und von der Geschäftsstelle SRK unterstützt.

Mitglieder des Ausschusses für die Belange der Rotkreuz-Kantonalverbände:
• Barbara Schmid-Federer (ZH), Vorsitzende
• Filippo Bolla (TI)
• Annalise Eggimann (BE)
• Marc Geissbühler (UW)
• Matteo Pedrazzini (GE)
• Mit beratender Stimme: René Spahr (SO), Vorsitzender der KGL